Einsätze 2013

441 Technische Hilfeleistung 22.12.2013, 16:15 Uhr

Bei der Waldweihnacht des Schwäbischen Albvereins war technische Unterstützung notwendig. Eingesetzte Kräfte FW Grafenberg mit TLF 16/25 und vier Mann.


440 Personenrettung 31.10.2013, 08.59 Uhr

Bei Dachdeckerarbeiten am vergangen Donnerstag verletzte sich gegen 9.00 Uhr ein Dachdecker auf einem Gebäude in der Kohlbergerstraße so schwer, dass er mit Hilfe der Drehleiter vom Hausdach zum Boden gebracht werden musste. Im Einsatz war neben der Feuerwehr Metzingen mit der Drehleiter noch die Polizei, der Rettungsdienst ein Helfer vor Ort und der stellv. Kommandant unserer Wehr.


439 Ölspur 26.10.2013, 16.56 Uhr

Zu einer Ölspur im Bereich der Weinbergstraße / Kelternstraße wurden wir am Samstag, den 26.10.2013 gegen 17.00 Uhr telefonisch alarmiert. Mit etwas Ölbinder streuten wir die Ölspur ab. Die Feuerwehr Grafenberg war mit einem Fahrzeuge und 4 Mann ebenso im Einsatz.


436 - 438 Hilfeleistung 08.09.2013, 2.35 Uhr

Im Nachgang zum Hagelunwetter mussten am Sonntagmorgen in der Gartenstraße um 2.35 Uhr an einem Haus die Folie, die wo sich vom Dach gelöst hatte befestigt werden, sowie um 9.13 Uhr in der Kleinbettlingerstraße.
Am Sonntagnacht um 23.25 Uhr mussten wir dann nochmals zu einem Gebäude in die Kleinbettlingerstraße wo nach Starkregen massiv Wasser ins Gebäude drang, dort befestigten wir Planen auf dem Dach. Im Einsatz war die Feuerwehr Grafenberg mit allen drei Fahrzeugen und 43 Mann.


432 - 435 Hilfeleistung 25.08.2013, 11.50 Uhr

Im Nachgang zum Hagelunwetter wurde unsere kleine Einsatzgruppe am Sonntag morgen in die Riedericherstraße / Jusistraße alarmiert, dort drang Wasser ins Gebäude. Nach der Erkundung mussten wir keine größeren Maßnahmen ergreifen.
Um ca. 15.10 Uhr wurden wir nochmals zu einem Haus inder Kleinbettlingerstraße gerufen, dort drang ebenfalls Wasser ins Gebäude.
Um ca. 17.30 Uhr erfolgte noch eine Beratung in der Gartenstraße.
Die Feuerwehr Grafenberg war mit allen drei Fahrzeugen und 19 Mann im Einsatz.


423 - 431 Hilfeleistung 24.08.2013, 15.14 Uhr

Im Nachgang zum Hagelunwetter mussten am Samstagmittag an mehreren Häusern die Folie, die wo sich vom Dach gelöst hatte befestigt werden. Im Einsatz war die Feuerwehr Grafenberg mit allen drei Fahrzeugen und 20Mann, sowie die Feuerwehr Dettingen mit drei Fahrzeugen und 8 Mann.


422 Hilfeleistung 08.08.2013, 17.05Uhr

Im Nachgang zum Hagelunwetter pumpten wir noch in der Riedericherstraße einen vollgelaufenen Keller aus. Die Feuerwehr Grafenberg war mit einem Fahrzeug und 4 Mann im Einsatz.


418 - 421 Hilfeleistung 07.08.2013, 08.25Uhr

Im Nachgang zum Hagelunwetter mussten am Mittwochmorgen an vier Häusern die Folie, die wo sich vom Dach gelöst hatte befestigt werden. Die Feuerwehr Grafenberg war mit allen drei Fahrzeugen und 17 Mann imEinsatz.


417 Hilfeleistung 06.08.2013, 16.51Uhr

Im Nachgang zum Hagelunwetter wurde unsere kleine Einsatzgruppe am Dienstag in die Albstraße alarmiert, dort drang Wasser ins Gebäude. Nach der Erkundung mussten wir keine Maßnahmen ergreifen. Die Feuerwehr Grafenberg war mit einem Fahrzeug und 12 Mann im Einsatz.


416 Hilfeleistung 05.08.2013, 21.35Uhr

Im Nachgang zum Hagelunwetter musste in der Gartenstraße eine Folie, die wo sich vom Dach gelöst hatte und drohte sich inder Stromleitung zu verfangen befestigt werden. Die Feuerwehr Grafenberg war mit einem Fahrzeug und 8 Mann im Einsatz.


415 Gefahrstoffeinsatz 05.08.2013, 10.59Uhr

Am Montag dem 05. August gegen 11:00 Uhr wurden wir zu einem Gefahrstoffunfall zu einer Firma in die Robert-Bosch-Str. gerufen. Dort sollte ein Silo mit Gesteinsmehl aus einem LKW mit Druck befüllt werden. Aus uns nicht bekannter Ursache trat eine erhebliche Menge des Stoffes am Einfüllstutzen aus undentwickelte eine große Staubwolke. Da zunächst das Schadensausmaß nicht klar war und der Fahrer dem Stoff direkt ausgesetzt war, wurde Vollalarm für die Feuerwehr Grafenberg ausgelöst. Bei unserem Eintreffen stellte sich schnell heraus, dass sich die ungiftige Wolke bereits verzogen hatte und sich unser Eingreifen auf das Reinigen des Hofes beschränkte. Aufgrund der zunächst unklaren Lage waren im Einsatz die Feuerwehr Grafenberg mit zwei Fahrzeugen und 19 Einsatzkräften, die Feuerwehr Metzingen mit drei Fahrzeugen und sieben Einsatzkräften, der Kreisbrandmeister des Landkreises Reutlingen Wolfram Auch, ein Rettungswagendes DRK, die den LKW-Fahrer ins Krankenhaus verbrachten, ein Helfer vor Ort und die Polizei.


414 Hilfeleistung 04.08.2013, 16.00Uhr

Beratung Dachsicherung, Florianstraße 42


413 Hilfeleistung 03.08.2013, 17.29Uhr

Im Nachgang zum Hagelunwetter stürzten am Samstag, 03.August einzelne Dachplatten vom Ärztehaus. Um schlimmeres zu verhindern wurden mit Hilfe der Drehleiter aus Metzingen die gefährlichen Platten abgeräumt, damit kein Passant zu Schaden kommt.


412 Hilfeleistung 03.08.2013, 11.00Uhr

Beratung Dachsicherung, Bergstraße 42


411 First Responder 31.07.2013, 16.59 Uhr

Siehe Bericht Einsatznummer 6-409 Hagelsturm


410 Brandmeldeanlage 29.07.2013, 04.23Uhr

Siehe Bericht Einsatznummer 6-409 Hagelsturm


6 - 409 Unwettereinsätze Hagelsturm 28.07.2013, 17.06 Uhr bis zum 31.07.2013

Als am Sonntag, dem 28.07.2013 um 17:06 Uhr vom Deutschen Wetterdienst eine Unwetterwarnung der höchsten Stufe für Grafenberg ausgelöst wurde, konnte sich noch niemand vorstellen, was für ein Inferno über unsere Gemeinde hereinbrechen sollte. Bereits zehn Minuten später entlud sich ein Hagelsturm aus einer sogenannten Superzelle mit über Tennisball-großen Hagelkörnern über unserem Gemeindegebiet. Innerhalb von fünfzehn Minuten wurden 90 – 95 % der Häuser in Grafenberg mehr oder weniger schwer beschädigt.
 
Nach einer zehnminütigen Schockstarre erreichte uns um 17:39 Uhr der erste Alarm mit dem Alarmstichwort „Ausnahmezustand“. Die ersten am Gerätehaus eintreffenden Feuerwehrangehörigen bauten die für Grosschadenslagen vorbereitete Einsatzleitungsstruktur auf und versuchten, die vielen eingegangenen Meldungen zu klassifizieren. Parallel dazu wurden die Fahrzeuge mit zusätzlichem Material ausgerüstet und rückten in die am stärksten betroffenen Straßen aus. Da klar war, dass bei diesem Schadensausmaß die eigenen Kräfte nicht ausreichen würden, wurde, sobald dies aufgrund der teilweise völlig überlasteten Kommunikation möglich war,Verstärkung angefordert. Im Laufe des Abends trafen die Feuerwehren aus Bad Urach mit einer Drehleiter, einem Löschgruppenfahrzeug, einem Mannschaftstransportwagen und einem Rüstwagen, die Feuerwehr aus Hülben mit einem weiteren Löschgruppenfahrzeug sowie das THW aus Münsingen mit einem Gerätekraftwagen und einem Mannschaftstransportwagen in Grafenberg ein. Somit konnte begonnen werden, die Einsatzstellen nach Straßen abzuarbeiten. Die einzelnen Objekte mussten vom jeweiligen Fahrzeugführer priorisiert werden, da eine Priorisierung in der Einsatzleitung unmöglich war. Alle Meldungen hatten dasselbe Schadensbild: „Dach zerstört, Wasser dringt ein“. Insgesamt waren am Sonntag Abend in Grafenberg 83 Kräfte eingesetzt. Weitere Verstärkung aus dem näheren Umland war nicht verfügbar, weil alle anderen Feuerwehren der Umgebungauf ihrem eigenen Gemeindegebiet tätig waren. Auch durch einen direkten Hilferuf an die Feuerwehrleitstelle in Esslingen konnten keine weiteren Feuerwehren mobilisiert werden. Um 00:30 Uhr waren 165 Einsatzstellen gemeldet. Neben Meldungen über Feuerwehrnotruf 112 kamen viele Meldungen telefonisch direkt ins Feuerwehrhaus Grafenberg oder kamen die Mitbürger sogar persönlich ins Feuerwehrhaus um ihre Einsätze anzumelden. Einige Einsatzstellen konnten von den Mannschaften wegen zu hoher Eigengefährdung (Absturz- oderEinbrechgefahr) nicht bearbeitet werden.
Ebenso wurde im Laufe des Abends damit begonnen, in großem Stil Verbrauchsmaterial wie Folie und Dachlatten zu organisieren.
Aufgrundder Erschöpfung der Mannschaften und der Dunkelheit musste der Einsatz um drei Uhr unterbrochen werden.
 
Kaum waren die Grafenberger Wehrleute im Bett, mussten sie um 04:25 Uhr wegen eines Brandmelderalarms bei der Firma etifix wieder raus. Dieser stellte sich glücklicherweiseals technischer Defekt wegen eingedrungenen Wassers heraus.
 
Am nächsten Morgen, Montag 29. Juli wurden die Arbeiten um 08:00 Uhr wieder aufgenommen. Da die Wettervorhersage mit erwarteten großen zusätzlichen Regenmengen sehr schlecht war, wurde die Grafenberger Wehr im Laufe des Montag von den Feuerwehren aus Bad Urach (Drehleiter und Mannschaftstransportwagen), Münsingen(Löschgruppenfahrzeug), Sulz am Neckar (Rüstwagen), Oberndorf (Drehleiter),Heilbronn (Einsatzleitwagen, Drehleiter, Löschgruppenfahrzeug, Rüstwagen), demTHW aus Hechingen (zwei Gerätekraftwagen) und aus Tübingen (einGerätekraftwagen) unterstützt. Zusätzlich wurde ein noch in der Nacht bei der Firma Hartter angemieteter Hubsteiger zum Einsatz gebracht. Insgesamt waren am Montag 105 Einsatzkräfte mit 16 Fahrzeugen in Grafenberg tätig.
Der sich im Laufe des Vormittags verstärkende Regen hat bei der Vielzahl der noch offenen Dächer im Lauf des Dienstags zu erheblichen Folgeschäden in den betroffenen Gebäuden geführt. Dies konnte leider auch trotz des starken Einsatzes der Hilfskräfte nicht verhindert werden. Die Anzahl der Einsatzstellen mit demSchadensbild „eindringendes Wasser durch offenes Dach“ war immer noch zu groß und wuchs im Lauf des Montag stetig an. Es wurden mehr neue Einsatzstellen gemeldet als alte abgearbeitet werden konnten. Die Einsatzstellen wurden straßenweise abgearbeitet, wobei die zuständigen Fahrzeugführer die Prioritätenfestlegen mussten. Um den betroffenen Gebäudebesitzern Eigenhilfe bis zum Eintreffen der Einsatzkräfte zu ermöglichen, wurden im Feuerwehraus Plastikplanen ausgegeben.
Um über die notwendigen Folienmengen und Dachlatten verfügen zu können, war der Gemeindebauhof den ganzen Tag auf Beschaffungsfahrten zu verschiedenen Lieferanten in der näheren Umgebung unterwegs.
Am Abendbesuchten der Landrat und der Kreisbrandmeister Grafenberg und sagten für den folgenden Tag weitere Unterstützung zu.
Zu einer kritischen Situation kam es am späten Abend in einem Betrieb der Albstraße:eintretendes Wasser hatte sich mit im Betrieb verwendeten Stoffen zu einer Emulsion vermischt und es bestand Gefahr, dass diese durch die Hausentwässerung in die Kanalisation einlaufen würde. Die Flüssigkeit konnte vom THW Hechingen aufgenommen werden und in bereitgestellte Behälter umgepumpt werden.
Der Gesamteinsatz wurde mit nachlassendem Regen bei Einbruch der Dunkelheit um 22:30 Uhr beendet.  Viele der Einsatzkräfte waren bis dahin 14,5 Stunden ununterbrochen im Einsatz.
 
Die versprochene Verstärkung traf am Morgen des Dienstag, 30.07. in Form einerweiteren Drehleiter aus Waiblingen (mit Kommandowagen) eines Rüstwagens aus Markgröningen sowie eines Löschgruppenfahrzeugs aus Sonnenbühl-Undingen ein. Die auswärtigen Feuerwehren und THW-Einheiten, die bereits am Vortag im Einsatzwaren, kamen ebenfalls wieder zum Einsatz. Besondere Erwähnung verdienen hier die Feuerwehrkräfte aus Heilbronn, die am Vortag um 22:30 Uhr nach Heilbronn zurückfuhren und nach sehr kurzer Nacht am folgenden Tag um 08:00 Uhr ihr Arbeit in Grafenberg wieder aufgenommen haben. Ähnliches gilt für das THW Hechingen.
Nachdem klar wurde, dass bis zum Einbruch der Dunkelheit nicht alle Einsatzstellen abgearbeitet werden können und dass wegen der positiven Wetteraussichten (kein Regen) keine unmittelbare Gefahr für die noch nicht abgearbeiteten Einsatzstellen mehr bestand, wurde in einer Besprechung am Nachmittag mit dem Kreisbrandmeister und der Gemeinde Riederich beschlossen, die Einsatzbearbeitung am Dienstag Abend mit Einbruch der Dämmerung zu beenden. Um die Bevölkerung zu informieren hat die Gemeindeverwaltung ein Flugblatt erstellt und noch am Dienstag an alle Haushalte verteilt. Alle bis Einbruch der Dämmerung nicht mehr von der Feuerwehr zu bearbeitenden Einsatzstellen (ca. 30) bzw. diejenigen wo die Besitzer noch keinen weiteren Kontakt mit der Feuerwehraufgenommen hatten, wurden vom Feuerwehrkommandanten besucht und mit den Besitzern das weitere Vorgehen besprochen sowie eine Handwerkerliste zur Eigenhilfe übergeben.
Am Dienstag Abend wurde der Einsatz um 22:30 Uhr beendet und die auswärtigen Einheiten nach Hause entlassen. Am Dienstag waren in Grafenberg 110 Einsatzkräfte mit 20 Fahrzeugen im Einsatz.
 
Bis Dienstag Abend waren in Grafenberg 403 Einsatzstellen gemeldet und abgearbeitet worden.
 
Am Mittwoch, dem 31.07. waren nochmals 15 Grafenberger Feuerwehrleute für Restarbeiten im Einsatz. Am Abend um17:05 Uhr wurde die Einsatzbereitschaft mit einem Fahrzeug zu einem FirstResponder Einsatz in die August-Lämmle-Straße gerufen. Bei Arbeiten am Dacheiner Gartenlaube war ein älterer Mitbürger abgestürzt und mussterettungsdienstlich versorgt werden.
Ebenfalls am Mittwoch Nachmittag besuchte Innenminister Reinhold Gall Grafenberg als eine der am stärksten vom Unwetter betroffenen Gemeinden und machte sich mit eigenen Augen ein Bild von den Zerstörungen.
 
Im Laufedes Einsatzes wurden ca. 50.000 Quadratmeter Folie sowie ca. 7 Kilometer Dachlatten verarbeitet oder an die Betroffenen ausgegeben.
 

Die Freiwillige Feuerwehr Grafenberg möchte sich bei allen bedanken, die uns im Lauf des Einsatzes unterstützt haben.
Als erstes ist dabei zu erwähnen das Führungszentrum in Reutlingen mit dem Kreisbrandmeister sowie dem Landrat, die dafür sorgten dass starke zusätzliche Kräfte nach Grafenberg geschickt werden konnten. Da im Landkreis nicht nur Grafenberg von dem Hagelschlag betroffen war, mussten viele Einsatzkräfte aus ganz Baden-Württemberg im Landkreis Reutlingen zusammen gezogen werden. So waren am Dienstag insgesamt 36 Drehleitern aus ganz Baden Württemberg Im Landkreis im Einsatz.
 
Ganzbesonders bedanken wir uns deshalb bei diesen überörtlichen Einsatzkräften, die sich teilweise bis an die Grenzen der Leistungsfähigkeit verausgabt haben.
 
Dank gilt auch den Lieferanten von Verbrauchsmaterialen Eberle-Hald, Baywa, Toom, IndustrievertriebBandle, Zweygart und dem Zimmereigeschäft Sven Keppler.
Für die Verpflegung der Metzgerei Gneiting die selbst schwer betroffen ist, für Getränke der Firma Kilgus in Grafenberg und alle weiteren Lieferanten.
Außerdem möchten wir uns bei den Bürgern bedanken, die in nachbarschaftlicher Hilfe und Eigeninitiative Schäden vor unserem Eintreffen eingrenzen konnten.
 
Da wir wegen der Vielzahl der Einsatzstellen nicht überall gleichzeitig sein konnten, möchten wir uns bei denen entschuldigen, wo unsere Hilfe zu spät kam.
 
Ein ganz besonderer Dank geht aber an unsere eigenen Feuerwehrfrauen und –männer.
Viele, auch viele Jüngere haben angesichts der Katastrophe bis zur absoluten Erschöpfung gekämpft und sind einige Male weit über die Grenzen des Zulässigen gegangen.Wenn man bedenkt, dass alle Feuerwehrleute zum Teil auch massive Eigenschäden haben ist es umso bemerkenswerter, dass von den 40 am Sonntag Abend in Grafenberg anwesenden Feuerwehrleuten 37 zum Einsatz erschienen sind.


5 Türöffnung 11.07.2013, 10.42Uhr

Zu einer Notöffnung wurde am vergangenen Donnerstag, dem 11. Juli2013 um 10.42 Uhr die kleine  Einsatzgruppe der Freiw. FeuerwehrGrafenberg gerufen. Nachdem ein Bewohner eines Mehrfamilienhauses in der Auchtertstraße zu einem verabredeten Termin seine Türe nicht öffnete wurden Polizei, Notarzt und Feuerwehr alarmiert. Durch ein angelehntes Fenster konnten die Einsatzkräfte relativ schnell in die Wohnung eindringen um dem Rettungsdienst die Eingangstüre zu öffnen und die Einsatzstelle an Polizei und Notarzt zu übergeben. Die Feuerwehr Grafenberg war mit einem Fahrzeug und 9 Einsatzkräften im Einsatz. 6 weitere standen in Bereitschaft.  


4 Hochwasser Überlandhilfe 01.06.2013, 14.02Uhr

Nachstundenlangem ergiebigem Regen verwandelte sich am vergangenen Samstag,dem 01. Juni 2013 die Erms in unserer Nachbargemeinde Riederich zu einemreißenden Fluß, der in der Folge zahlreiche Häuser entlang der Erms unterWasser setzte. Nachdem gegen 14.00 Uhr alle Riedericher Einsatzkräfte bereitsseit Stunden im Einsatz waren und die Einsatzstellen immer noch zunahmen wurdedie Feuerwehr Grafenberg als Überlandhilfe angefordert. Mit insgesamt 31Einsatzkräften und allen 3 Fahrzeugen fuhren wir nach Riederich wo wir bis ca.20.00 Uhr an 7 Einsatzstellen mit allem was pumpen konnte größeren Schadenverhinderten und wieder für trockene Keller sorgten.


3 Küchenbrand 16.04.2013, 13.05 Uhr

Zu einem Küchenbrand in der Jusistraße wurde die Feuerwehr Grafenberg am Dienstag, dem
16. April kurz nach 13.00 Uhr gerufen. Eine Bewohnerin hatte ihr Essen auf dem Herd vergessen, welches nach einiger Zeit anfing heftig zu rauchen. Da unglücklicherweise auch noch die Haustüre zugefallen war konnte sie nicht mehr nach dem Essen sehen während die Rauchentwicklung immer stärker zunahm. Durch ein geöffnetes Kellerfenster konnten Einsatzkräfte der Wehr in das Gebäude eindringen ohne Schaden anzurichten. Auch das Essen konnte noch vom Herd genommen werden, bevor es zu einem Schaden kam. Nach kräftigem durchlüften konnte die Wohnung dann unbeschädigt wieder an die Bewohnerin übergeben werden. Die Feuerwehr Grafenberg war mit zwei Fahrzeugen und 18 Kräften ebenso vor Ort wie die Polizei Metzingen und das DRK.


2 Ölspur 06.03.2013, 22.57 Uhr

Eine Ölspur über die gesamte Kirch- und Bergstraße war am vergangenen Mittwoch, dem 06. März 2013 gegen 23.00 Uhr der Grund eines Einsatzes der kleinen Einsatzgruppe. Die Spur reichte von der Kirchstraße bis in den Kreuzungs- und Ampelbereich der Bundesstraße. Mit etwas Ölbinder wurde die Gefahr relativ schnell beseitigt. Die sofort eingeleiteten Ermittlungen der Polizei ergaben leider keinen Verursacher. Die Feuerwehr Grafenberg war mit einem Fahrzeuge und 7 Mann ebenso im Einsatz wie ein Fahrzeug der Polizei Metzingen.
 


1 Garagenbrand 21.01.2013, 15.20 Uhr

Zu Brand einer 3-fach-Garage in der Panoramastraße wurden wir am vergangenen Montag, dem 21. Januar 2013 um 15.20 Uhr gerufen. Bereits auf der Anfahrt zum Gerätehaus war für einige Kameraden eine kilometerweit sichtbare Rauchsäule zu sehen, die den Weg zum Einsatzort zeigte. Beim eintreffen unseres 1. Fahrzeuges stand die freistehende 3-fach-Garage bereits im Vollbrand. Mit insgesamt vier Trupps unter Atemschutz und 3 C-Rohren gelang es relativ schnell den Brand unter Kontrolle zu bringen und ein übergreifen auf das danebenstehende Wohnhaus und die direkt angebaute Nachbargarage zu verhindern. Glücklicherweise entstand am Wohnhaus durch unsere sofortiges eingreifen kein weiterer Schaden. Ein Anwohner musste mit leichten Verletzungen in ein Krankenhaus eingeliefert werden. Der gesamte Inhalt der drei Garagen dürfte aber bis auf den PKW, den die Besitzer gerade noch mit wenigen Schäden aus der Garage fahren konnten, nahezu Totalschaden sein. Zur Brandursache nahm die Polizei Ihre Ermittlungen auf, ein Ergebniss liegt derzeit leider noch nicht vor. Die Feuerwehr Grafenberg war mit allen 3 Fahrzeugen und 20 Kräften ebenso im Einsatz wie die Polizei Metzingen mit 4 Streifenwagen sowie das Deutsche Rote Kreuz mit einem Rettungswagen und der DRK-Bereitschaft aus Metzingen