Einsätze 2018

16 Notöffnung H2 28.08.2018, 18.27Uhr

Zu einer Nottüröffnung wurde die kleine Einsatzgruppe der Freiwillige Feuerwehr Grafenberg am vergangenen Dienstag, dem 28. August gegen 18.30 Uhr gerufen. Der Träger eines Hausnotrufgerätes war versehentlich und unabsichtlich auf den Auslöseknopf gekommen, wodurch der Hausnotruf ausgelöst wurde. Beim Eintreffen der Rettungskräfte konnte der Bürger wohlauf selbst die Haustüre öffnen, ein Einsatz wurde also glücklicherweise nicht notwendig. Die Feuerwehr Grafenberg war mit einem Fahrzeug und 10 Kräften, zwei davon in Bereitschaft, ebenso im Einsatz wie der Rettungsdienst und die Polizei.


15 VU schwer H2, 26.08.2018, 23.35 Uhr

Ein schwerer Verkehrsunfall am neuen Kreisverkehr B313 in Richtung Nürtingen war am vergangenen Sonntag, dem 26. August um 23.35 Uhr der Grund eines Einsatzes der kleinen Einsatzgruppe der Freiwillige Feuerwehr Grafenberg. Ein Mercedes-Fahrer hatte aus Richtung Großbettlingen kommend den erst seit wenigen Tagen befahrbaren neuen Kreisverkehr komplett übersehen und schanzte regelrecht über diesen Hinweg. Beim aufkommen überschlug sich das Fahrzeug mehrmals und blieb dann in der Baustelle auf dem Dach liegen. Beim Eintreffen der Rettungskräfte konnte schnell festgestellt werden, dass sich der Fahrer selbst aus seinem Fahrzeug befreien konnte, musste aber schwer verletzt ins Krankenhaus gebracht werden. Die Feuerwehr stellte den Brandschutz sicher, reinigte die Unfallstelle und war beim Abtransport des beschädigten Fahrzeuges behilflich. Die Feuerwehr Grafenberg war mit zwei Fahrzeugen und neun Kräften im Einsatz, vier weitere standen noch in Bereitschaft. Weiter waren der Rettungsdienst, zwei Helfer vor Ort, die Polizei, ein Abschleppfahrzeug und ein Straßenreinigungsfahrzeug am Einsatz beteiligt.


14 Umwelt U3, 10.08.2018, 07.39Uhr

Zu einem Gefahrstoffunfall wurde die Freiwillige Feuerwehr Grafenberg zusammen mit dem Gefahrstoffzug „Ermstal“ am vergangenen Freitag, dem 10. August um 7.39 Uhr gerufen. Der LKW-Fahrer einer Neckarsulmer Spedition hatte an der Bushaltestelle am Ortsausgang B 313 Richtung Metzingen angehalten um seinen weitere Fahrtroute zu planen. Durch einen Blick in seinen Rückspiegel bemerkte er, dass Flüssigkeit von seiner Ladefläche tropfte. Eine kurze Überprüfung ergab, dass es sich um Flüssigkeit aus einem 1.000 - Literbehältnis mit Schwefelsäure handelte, worauf der Fahrer richtigerweise sofort die Feuerwehr alarmierte und selbst erste Abdichtungsmaßnahmen vornahm. Gemäß der Ausrückeordnung wird in so einem Fall neben der örtlichen Feuerwehr sofort der zuständige Gefahrstoffzug alarmiert. Beim eintreffen des 1. Fahrzeuges aus Grafenberg wurde sofort die Lage unter Atemschutz erkundet, das Gelände weiträumig abgesperrt und der Brandschutz sichergestellt. Der Gefahrstoffzug „Ermstal“, bestehend aus den Feuerwehren Metzingen und Dettingen übernahm dann zunächst die weitere Sicherung der Ladung. Im weiteren Verlauf wurde der gesamte Tankinhalt an Schwefelsäure in einen Ersatztank umgefüllt und wieder auf dem LKW verladen, so dass dieser seine Fahrt dann fortsetzten konnte. Die Feuerwehr Grafenberg war mit allen drei Fahrzeugen und 19 Kräften ebenso im Einsatz wie die Feuerwehren aus Metzingen und Dettingen mit insgesamt acht Fahrzeugen. Weiter waren die Polizei, ein Rettungswagen, ein Helfer vor Ort und der örtliche Bauhof mit PKW und Radlader am Einsatz beteiligt. Der Ersatztank konnte kurzfristig von der Firma Rampf beschafft werden. Auch Frau Bürgermeisterin Bauer verschaffte sich vor Ort ein Bild der Lage. Die Bundesstraße war für die Dauer der Einsatzmaßnahmen über 3 Stunden lang für den Verkehr voll gesperrt.


13 VU schwer H3, 26.07.2018, 11.36 Uhr

Zu einem schweren Verkehrsunfall mit einer eingeklemmten Person wurde die Freiwillige Feuerwehr Grafenberg am vergangenen Donnerstag, dem 26. Juli um 11.36 Uhr gerufen. Der Fahrer eines Dodge-Van war auf der Bundesstraße 313 von Grafenberg in Richtung Nürtingen unterwegs. Kurz vor der Abzweigung nach Tischardt, etwa auf Höhe der LKW-Maut-Messsäule, kam er aus bisher noch ungeklärter Ursache auf die linke Gegenfahrbahn und stieß dort frontal mit einem ordnungsgemäß entgegenkommenden Linienbus zusammen. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte wurde schnell festgestellt, dass der Dodge-Lenker schwer verletzt in seinem Fahrzeug eingeklemmt war. Mit Hilfe hydraulischer Rettungsgeräte aus dem Hilfeleistungslöschfahrzeug HLF 10 der Grafenberger Wehr konnte der Fahrer relativ schnell aus seinem Fahrzeug befreit und dem Rettungsdienst zur weiteren Versorgung übergeben werden, Leider erlag er aber noch an der Unfallstelle seinen schweren Verletzungen. Der Fahrer des Linienbusses und sein einziger Fahrgast erlitten glücklicherweise nur leichte Verletzungen und wurden zur näheren Untersuchung in ein Krankenhaus gebracht. Die Feuerwehr Grafenberg war mit 2 Fahrzeugen und 22 Kräften, davon 7 in Bereitschaft, im Einsatz. Weiter waren die Polizei und der Rettungsdienst mit mehreren Fahrzeugen und ein Rettungshubschrauber am Einsatz beteiligt. Auch der Kreisbrandmeister des Landkreises Reutlingen Wolfram Auch verschaffte sich vor Ort ein Bild der Lage. Die Bundesstraße war für die Dauer der Bergungsarbeiten fast 4 Stunden lang voll gesperrt. Der Verkehr wurde durch die Polizei örtlich umgeleitet.


8 - 12 Ausnahmezustand Unwetter S 3, 11.06.2018, 20.01Uhr

Ein schweres Unwetter entlud sich mit Starkregen am vergangenen Montag, dem 11. Juni am frühen Abend über Grafenberg und den Landkreisen Reutlingen und Esslingen. Um 20.01 Uhr wurde die Feuerwehr Grafenberg mit dem Alarmstichwort „Ausnahmezustand Unwetter“ von der Leitstelle in Reutlingen vorsorglich zur Wachbesetzung alarmiert. In der Folge ergaben sich im Ortsgebiet insgesamt vier Einsätze aufgrund der erheblichen Regenmengen. Eines unserer Fahrzeuge wurde dann gegen 21.00 Uhr zur Überlandhilfe nach Metzingen angefordert, wo das Ausmaß des Unwetter deutlich schlimmer war. Um 22.30 Uhr waren alle Einsatzstellen abgearbeitet und die Wachbesetzung konnte aufgehoben werden. Die Feuerwehr Grafenberg war mit allen drei Fahrzeugen und 34 Kräften im Einsatz.


7 Transportunterstützung H2, 05.06.2018, 05.12 Uhr


Transportunterstützung für den Rettungsdienst mittels DLK Metzingen.
2 Fahrzeuge 5 Mann.


6 Brandeinsatz B 3, 04.06.2018, 15.33 Uhr

Die Brandmeldeanlage einer Firma im Grafenberger Gewerbegebiet löste am vergangenen Montag, dem 04. Juni kurz nach 15.30 Uhr einen Großalarm aus. Gemäß der auf der Feuerwehrleitstelle hinterlegten Alarm- und Ausrückeordnung rückte daraufhin die Feuerwehr Grafenberg mit zwei Fahrzeugen, sowie die Feuerwehr Metzingen mit Drehleiter und Einsatzleitwagen zur Einsatzstelle aus. Relativ schnell konnte festgestellt werden, dass ein Brandmelder vermutlich durch Überhitzung Alarm ausgelöst hatte und ein Eingreifen der Feuerwehr glücklicherweise nicht notwendig wurde. Im Einsatz war die Feuerwehr Grafenberg mit zwei Fahrzeugen und 24 Einsatzkräften, davon 9 in Bereitschaft, ebenso wie die Kameraden aus Metzingen mit zwei Fahrzeugen, sowie die Polizei Metzingen.


5 Kellerbrand B3 24.03.2018, 07.38 Uhr

Eine gemeldete Rauchentwicklung im Untergeschoss eines Betriebsgebäudes im Gewerbegebiet löste am vergangenen Samstag, dem 24. März um 07.38 Uhr „Vollalarm mit Eile“ für die Freiw. Feuerwehr Grafenberg aus. Ein Mitarbeiter der Firma stellte bei Arbeitsbeginn Rauch im Untergeschoss des Gebäudes fest und alarmierte die Feuerwehr. Sofort nach Eintreffen des ersten Löschfahrzeuges rückte ein Trupp unter Atemschutz in das Gebäude vor. Schnell konnte festgestellt werden, dass der Mitarbeiter bereits zwei der mehreren, sich in Betrieb befindlichen Temperöfen abgeschaltet hatte und glücklicherweise kein Brand zu erkunden war. Vermutlich trat der Rauch aus einem der großen und neuen Temperöfen aus, ohne dass ein Brand hierfür ursächlich war. Nach kurzem lüften des Geschosses konnte das Gebäude wieder den Mitarbeitern übergeben werden. Die Feuerwehr Grafenberg war mit allen drei Fahrzeugen und 33 Kräften, sieben davon in Bereitschaft, ebenso im Einsatz wie zwei Helfer vor Ort, dem Rettungsdienst und der Polizei. Auch Frau Bürgermeisterin Bauer verschaffte sich am Einsatzort ein Bild der Lage.


4 Hilfeleistung H1 04.03.2018, 01.00Uhr

Mit dem Alarmstichwort „Wasser im Gebäude“ wurde in der Nacht zum vergangenen Sonntag gegen 1.00 Uhr die kleine Einsatzgruppe der Freiw. Feuerwehr Grafenberg zum Backhaus in der Kirchstraße gerufen. Eine Nachbarin des Grafenberger Backhauses bemerkte beim nach Hause kommen, dass Wasser unter der Eingangstüre nach draußen lief und alarmierte die Feuerwehr. Beim öffnen der Türe empfing uns ein voller Wasserstrahl aus der gegenüberliegenden Wand. Ein Wasserhahn hatte sich durch den Frost der letzten Tage regelrecht abgesprengt. Wir schieberten die Wasserzufuhr im Verteilerschacht vor dem Backhaus ab und befreiten das zum Glück geflieste Backhaus vom ausgelaufenen Wasser. Die Feuerwehr Grafenberg war mit einem Fahrzeug und acht Einsatzkräften ebenso im Einsatz wie die Polizei Metzingen mit einem Streifenwagen.


3 Unterstützung 28.01.2018, 03.03Uhr

Unterstützung Helfer vor Ort


2 Nottüröffnung am 24.01.2018

Zu einer Nottüröffnung wurde die kleine Einsatzgruppe der Freiw. Feuerwehr Grafenberg am Mittwoch dem 24. Januar um 9.41 Uhr gerufen. Auf Anforderung der Polizei musste die Eingangstüre zu einer Einliegerwohnung geöffnet werden. Wir öffneten die Türe mit den uns zur Verfügung stehenden Mitteln fachmännisch und verschafften so der Polizei und dem Rettungsdienst Zugang zur Wohnung. Die Feuerwehr Grafenberg war mit einem Fahrzeug und 8 Einsatzkräften ebenso im Einsatz wie die Polizei und der Rettungsdienst.


1 Hilfeleistungseinsatz 03.01.2018


Orkantief „Burglind“ bescherte am Mittwoch, dem 03. Januar auch der Freiw. Feuerwehr Grafenberg noch einen verspäteten Einsatz. War man am Vormittag als der Orkan heftig wütete noch verschont geblieben musste die kleine Einsatzgruppe abends kurz vor 20.00 Uhr doch noch zu einem Hilfeleistungseinsatz ausrücken. Ein durch die immer noch herrschenden Sturmböen entwurzelter Baum neben der B 313 war kurz vor der Einfahrt nach Tischardt quer auf die Bundesstraße gefallen. Eine aus Richtung Grafenberg kommende Autofahrerin bemerkte das Hindernis zu spät und fuhr mit voller Wucht über den Baum. Da die Fahrerin das Fahrzeug auf der Straße halten konnte wurde glücklicherweise niemand verletzt. Das Fahrzeug war allerdings nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Die Feuerwehr zerlegte den
Baum mit der Kettensäge fachmännisch, säuberte die Straße und kümmerte sich um das verunfallte Fahrzeug, so dass die Bundesstraße nach ca. 30 Minuten wieder für den Verkehr freigegeben werden konnte. Die Feuerwehr Grafenberg war mit einem Fahrzeug und 16 Kräften, 7 davon in Bereitschaft, ebenso im Einsatz wie die Polizei mit zwei Fahrzeugen und der örtliche Revierförster.