Kommunales Energiemanagement
Die Gemeinde Grafenberg setzt ein kommunales Energiemanagement um, welches strategische Projekte und die Überwachung des Energieverbrauchs der gemeindeeigenen genutzten und verwalteten Liegenschaften umfasst. Die Gemeinde erhält hierfür eine Zuwendung aus den Mitteln der Nationalen Klimaschutzinitiative des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK). Die Zuwendung gilt für den Zeitraum vom 01.05.2024 bis 30.04.2027 (Bewilligungszeitraum). Projektträger ist die Zukunft-Umwelt-Gesellschaft (ZUG) gGmbH: www.klimaschutz.de/kommunalrichtlinie.
Förderkennzeichen „67K22954“:
„KSI: Einführung eines Energiemanagements in der Kommune Grafenberg“
Aufgaben des kommunalen Energiemanagements:
- Erfassung, Auswertung und Controlling des Energieverbrauchs der städtischen Gebäude und Anlagen
- Regelmäßige Veröffentlichung eines Energieberichtes
- Energiekonzepte für gemeindeeigenen Gebäude
- Betriebsoptimierung der gemeindeeigenen Gebäude
- Betreuung aller Aktivitäten
- Ergänzung und Aktualisierung des zugehörigen Maßnahmenkatalogs
- Initiierung neuer Projekte
- Gewinnung von Fördergeldern
Ziele des Energie- und Klimaschutzmanagements
Die Ergebnisse des kommunalen Energiemanagements werden im kommunalen Energiebericht veröffentlicht. Ziel sind die Reduzierung von Energiekosten und CO2-Emissionen durch wiederkehrendes Energiecontrolling. Zudem finden regelmäßig Plausibilitätsprüfungen statt. So kann durch technische Verbesserung und bewusstes Nutzungsverhalten Energie eingespart werden.
Nationale Klimaschutzinitiative
Mit der Nationalen Klimaschutzinitiative initiiert und fördert die Bundesregierung seit 2008 zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten. Ihre Programme und Projekte decken ein breites Spektrum an Klimaschutzaktivitäten ab: Von der Entwicklung langfristiger Strategien bis hin zu konkreten Hilfestellungen und investiven Fördermaßnahmen. Diese Vielfalt ist Garant für gute Ideen. Die National Klimaschutzinitiative trägt zu einer Verankerung des Klimaschutzes vor Ort bei. Von ihr profitieren Verbraucherinnen und Verbraucher ebenso wie Unternehmen, Kommunen oder Bildungseinrichtungen.