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Erste Geflüchtete aus der Ukraine sind in Grafenberg angekommen

Artikel vom 07.03.2022

Erste Geflüchtete aus der Ukraine sind in Grafenberg angekommen

Die Gemeinde Grafenberg verurteilt den russischen Einmarsch in die Ukraine, der mit seinen Zerstörungen sehr viel Leid über die Bevölkerung dort bringt. Mehrere hunderttausend Menschen sind seit Tagen auf der Flucht – oft nur mit dem Nötigsten, das sie packen konnten. Die ersten sind auch in Baden-Württemberg eingetroffen. Die Gemeinde stellt sich auf die Aufnahme von Geflüchteten aus der Ukraine ein und ist für die Unterbringung derzeit auf der Suche nach geeignetem Wohnraum. Unverzichtbar ist dabei auch das ehrenamtliche Engagement der Bevölkerung, weshalb auch Bürgerinnen und Bürger gesucht werden, die bereit sind, bei den Vorbereitungen mit anzupacken, sich um die ankommenden Flüchtlinge kümmern oder sich vorstellen können, eine „Patenschaft“ zu übernehmen.

 

In dieser Situation sind wir alle gefordert – als Gesellschaft, die ihre Werte von Hilfsbereitschaft und Nächstenliebe in Taten und nicht nur in Worten lebt. Es gibt viele Hilfsmöglichkeiten: Vielleicht haben Bürgerinnen und Bürger ein Haus oder eine Wohnung, die derzeit nicht vermietet ist, oder sie verfügen über Sprachkenntnisse und können als Dolmetscher helfen. Vielleicht können sie einen Arbeitsplatz anbieten oder sie haben einfach nur Zeit und Empathie und sind bereit, einer Familie dabei zu helfen, schlimme Erlebnisse zu verarbeiten und in unserem Land Fuß zu fassen. Zum jetzigen Zeitpunkt ist noch nicht absehbar, wann, in welcher Zahl und für wie lange Menschen aus der Ukraine nach Grafenberg kommen werden. Die Angebote, Unterkünfte zur Verfügung zu stellen, werden im Rathaus deshalb zunächst gesammelt. Ansprechpartnerin bei der Gemeindeverwaltung ist Panagiota Athanasiou-Seliger, Telefon 07123 / 933918, E-Mail: p.athanasiou-seliger@grafenberg.de.

 

Frau Natalia Tykhonova und ihr Sohn Sergej sind die ersten Geflüchteten aus der Ukraine, die Zuflucht in Grafenberg gefunden haben. Beide sind bei Verwandten in der Nürtinger Straße untergebracht.

  

Geldspenden

 

Die Gemeinde selbst wird kein Spendenkonto einrichten. Geldspenden können auf das Konto der „Aktion Deutschland hilft“ überwiesen werden: Spendenkonto: DE62 3702 0500 0000 1020 30; Spendenstichwort: Nothilfe Ukraine. Die Gemeinde bittet auch, Sachspenden nur im Falle der konkreten Aufforderung einer seriösen Hilfsorganisation zu leisten.


Unterkunftsangebot für Ukrainische Flüchtlinge (PDF-Datei)