Aktuelles: Gemeinde Grafenberg

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Die Re-Zertifizierung Grafenbergs als gesunde Gemeinde steht an

Artikel vom 31.05.2022

Grafenberg geht seinen Weg als „Gesunde Gemeinde“ konsequent weiter. Nun steht die Re-Zertifizierung auf dem Plan. Das Zertifikat ist für die ausgezeichneten Kommunen auch ein Standortvorteil. Grafenberg ist stetig dabei und sammelt Zertifizierungspunkte, um den Titel „Gesunde Gemeinde im Landkreis Reutlingen“ wieder zu holen. In diesem Rahmen stehen die gesundheitliche Aufklärung der Bevölkerung, neue nachhaltige Projekte sowie interdisziplinäres Zusammenarbeiten ganz weit oben auf der Agenda. Seit der Erstzertifizierung im Jahr 2018 hat sich viel in dieser Richtung getan.

 

Das wurde am 18. Mai bei der Auftaktveranstaltung zum anstehenden Re-Zertifizierungsprozess deutlich. Coronabedingt konnte der Projektauftakt in den zurückliegenden Monaten nicht in Präsenz durchgeführt werden. Nach der Begrüßung durch Bürgermeister Volker Brodbeck und einer kurzen Einführung durch Frank Havlicek und Sophia Keßler vom Kreisgesundheitsamt präsentierten engagierte Bürgerinnen und Bürger ihre interessanten und nachhaltigen Projekte. So sprach Eberhard Raaba über das Engagement des Arbeitskreises Kelter zur Erhaltung der dörflichen Backtradition im Backhaus und zur Stärkung der Gemeinschaft.

Die Naturpädagogin Sylvia Schmon und die Vorsitzende der Bürgerstiftung Dominique Dembek stellten neben dem Projekt „Pflanzentausch“ auch das Projekt „Grünes Klassenzimmer“ vor, im Rahmen dessen die Grundschulkinder in den örtlichen Streuobst- und Blumenwiesen hautnah die Naturkreisläufe erleben. Ein weiteres interessantes Schulprojekt im Rahmen der Gesunden Gemeinde ist auch das Schulimkerei-Projekt, welches der Lehrer und Hobby-Imker Alexander Hack vorstellte. Geplant ist das Halten von Bienenvölkern an einem passenden Ort im Außenbereich der Schule, damit die Kinder die Aufgaben rund um die Bienenhaltung und die Honigproduktion kennenlernen und die Bienen in ihrer Entwicklung beobachten können. Das Thema Honigbienen öffnet zudem den Blick für die Natur vor der Haustür.

 

Bei der Auftaktveranstaltung wurde deutlich, dass Gesundheit im Lebensalltag gelebt werden kann, dort wo sich der Mensch aufhält, wo er lebt und arbeitet. „Wir möchten unterschiedliche Aktivitäten und Vorsorge vor Ort anbieten und vernetzen, um so auch das Gesundheitsbewusstsein unserer Bürgerinnen und Bürger zu stärken“, sagte Bürgermeister Brodbeck. „Unsere Ausrichtung zielt dabei auf eine gesundheitsförderliche Infrastruktur und auf die Lebensqualität für Familien, Singles, Senioren/-innen, Kinder, Jugendliche und Menschen mit Migrationshintergrund. Die Gesundheit soll als Wert erkannt und noch stärker anerkannt werden.“

 

Am 13. Juli findet in der Kelter die erste Sitzung der verschiedenen Arbeitskreise im Rahmen der „Gesunden Gemeinde“ statt. Weitere Sitzungen werden mit den Arbeitskreismitgliedern abgestimmt. Wer Interesse an den Themen „Gesundheit“, „Bewegung“, „Natur“, „Nachhaltigkeit“ und „Miteinander der Generationen“ hat, ist herzlich eingeladen in den Arbeitskreisen zu partizipieren.