Verabschiedung Vitalis Sikorski - Kontinuität im Bauhof Grafenberg
Vitalis Sikorski, der 1995 aus Kasachstan als Spätaussiedler in den Raum Reutlingen kam, hatte in seinem Berufsleben nur einen Arbeitgeber - die Gemeinde Grafenberg.
Es ist zwischenzeitlich in der Arbeitswelt sehr selten, das komplette Arbeitsleben auf einer Stelle zu verbringen. Er hat nach seiner Einreise 1995 in Deutschland einen Sprachkurs besucht und ist dann direkt beim Bauhof in Grafenberg eingestiegen. Seine in Kasachstan absolvierte schulische Ausbildung im Agrarbereich wurde in Deutschland zwar nicht anerkannt, aber seine erlernten Kenntnisse konnte er gewinnbringend auf dem Bauhof einsetzen. "Grafenberg ist meine zweite Heimat geworden", sprach Vitalis Sikorski bei seiner Verabschiedung unter Tränen an. Seine Tätigkeit auf dem Bauhof hat er immer sehr gerne gemacht und er weiß nicht, wo die 30 Jahre in der Gemeinde geblieben sind. Er hat hier viele Freundschaften geschlossen und die Gemeinde Grafenberg in ihrer Entwicklung begleitet. Bürgermeister Volker Brodbeck ging in seiner Rede auf die unterschiedlichen Tätigkeiten von Vitalis Sikorski ein, die vom Winterdienst bis zur Grünpflege reichen und bedankte sich für den jahrzehntelangen Einsatz und die Treue zur Gemeinde Grafenberg.
Herr Sikorski ließ es sich nicht nehmen, für die Bauhof- und Rathausmannschaft Fleischspieße auf kasachische Art zu grillen, die der Runde hervorragend schmeckten.
Bauhofleiter Andreas Maier verabschiedete seinen Kollegen mit einem „goldenen“ Spaten und würdigte ihn als hervorragenden Radladerfahrer.
Dagmar Jäger überreichte als Personalratsvorsitzende ein Geschenk im Namen der Belegschaft.

